Beim Technischen Kolleg des ZVEI stellte der ZVEH das Projekt Construct-X vor und ging auf die Rolle von DPP und DPO ein.
Wie werden Datenräume zur Grundlage einer vernetzten Bauwirtschaft? Dieser Frage ging ZVEH-Softwareentwickler Nico Grabisch am 16. Juli in seinem Vortrag nach, den er beim Technischen Kolleg des ZVEI hielt.
Unter dem Titel „Construct-X: der Datenraum für die Bauindustrie – DPP und DPO als Schlüssel zur digitalen Wertschöpfung“ zeigte Grabisch, wie digitale Datenräume die Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette verbessern können und ging dabei insbesondere auf das Förderprojekt Construct-X ein.
Construct-X ist ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt von 34 Partnern. Die Partner – darunter der ZVEH – kommen aus dem Handwerk, der Bauindustrie, der Softwarebranche sowie aus Forschungs- und Entwicklungsinstituten und Verbänden. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) sowie der Europäischen Union gefördert. Zu den Zielen von Construct-X gehört es, auf Open-Source-Prinzipien basierende föderierte Datenräume zu entwickeln, die einen sicheren und vertrauenswürdigen Datenaustausch ohne große Medienbrüche ermöglichen. Weitere Anfrderungen sind der Aufbau einer entsprechenden Referenzarchitektur und die Entwicklung von Cloud-Edge-Anwendungen für den Baubereich.
Im Mittelpunkt des Vortrags von Nico Grabisch standen die Rolle des Digitalen Produktpasses (DPP) und des Digitalen Project Organizers (DPO) als Verbindung zwischen Planung, Ausführung und Betrieb eines Gebäudes, sowie die Potentiale interoperabler Datenräume für eine effizientere und durchgängige Datennutzung. Dabei machte Grabisch deutlich: Der Austausch zwischen Bauwirtschaft und Elektroindustrie ist wichtig, um gemeinsame Standards und praxistaugliche Lösungen für die Zukunft voranzubringen.
Quelle: ZVEH
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